Nicht genug Kandidaten: Der zweitgrößte Stadtteil von Leun blieb nach der Kommunalwahl 2016 daher ohne Ortsbeirat. 2021 kandidieren nun 15 Bürger. Wir haben nach ihrer Motivation gefragt. […]

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Anlässlich der Kommunalwahl am 14. März 2021 tauschten wir uns per Video- und Telefonkonferenz über unsere Ziele für Leun aus. Mehr demnächst auf www.cdu-leun.de.

Kim Robert Trapp aus Stockhausen auf Platz 1 der Liste

Leun. In der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes wurden alle Kandidatenlisten für das Stadtparlament sowie für die Ortsbeiräte der einzelnen Stadtteile einstimmig beschlossen. Über den Zusammenhalt und Einigkeit seines Stadtverbandes freute sich insbesondere der Vorsitzende Kim Robert Trapp, der als Spitzenkandidat die Liste anführt. Für die CDU treten folgende Kandidatinnen und Kandidaten am 14. März 2021 an:

Stadtparlament

ListenplatzName, Stadtteil, Beruf
1Kim Robert Trapp, Stockhausen, Diplom-Kaufmann
2Ralf Schweitzer, Stockhausen, Beamter
3Wilhelm Müller, Leun, Landwirtschaftsmeister
4Wolfram Pauli, Biskirchen, Angestellter
5Sascha Linke, Bissenberg, Polizist
6Sven Apel, Leun, Dipl.-Ing.
7Lukas Wolf, Biskirchen, Gehaltsabrechner
8Claus Peter Schweitzer, Leun, selbstständig
9Marcus Hartmann, Stockhausen, Elektroniker für Geräte und Systeme
10Maximilian Wolf, Biskirchen, Elektriker
11Gudrun Schmidt, Stockhausen, Hausfrau
12Bernd Hahn, Stockhausen, Rentner, vorher Maurermeister
13Denis Faust, Bissenberg, Student
14Stefan Schmidt, Stockhausen, Student
15Jennifer Hartmann, Stockhausen, Bankkauffrau
16Karl Ulrich Klotz, Bissenberg, Pensionär
17Andreas  Schmidt, Stockhausen, Polizeibeamter
18Franz-Josef Candussi, Bissenberg, Angestellter
19Patrick Zipp, Biskirchen, KiTa-Leitung
20Michael Schweitzer, Stockhausen, selbstständig
21Anja Kegel, Bissenberg, Sozialarbeiterin B.A.
22Ulrike Schweitzer, Stockhausen, Verw.-Angestellte
23Walter-Hubert Schmidt, Leun, Pensionär

Ortsbeirat Leun

ListenplatzName, Beruf
1Brigitte Krug, Rentnerin
2Claus Peter Schweitzer, selbstständig
3Wilhelm Müller, Landwirtschaftsmeister
4Sven Apel, Dipl.-Ing.
5Sandra Ernst, Bürokauffrau

Ortsbeirat Stockhausen

ListenplatzName, Beruf
1Horst Marr, Angestellter
2Michael Schweitzer, selbstständig
3Claudia Trapp, geb. Schneider, Ärztin
4Günter Schmidt, Rentner
5Andreas  Schmidt, Polizeibeamter
6Stefan Schmidt, Student

Ortsbeirat Biskirchen

ListenplatzName, Beruf
1Wolfram Pauli, Angestellter
2Jonas Wolf, Elektroniker
3Maximilian Wolf, Elektriker
4Lukas Wolf, Gehaltsabrechner
5Patrick Zipp, KiTa-Leitung

Ortsbeirat Bissenberg

ListenplatzName, Beruf
1Nicole Listner-Schöler, Arzthelferin
2Karl Ulrich Klotz, Pensionär
3Frank Listner, Maschineneinrichter
4Anja Kegel, Sozialarbeiterin B.A.
5Sascha Linke, Polizist
6Franz-Josef Candussi, Angestellter
Bürgermeister Björn Hartmann und der Spitzenkandidat der Leuner CDU für die Kommunalwahl 2021 Kim Robert Trapp begutachten die schadhafte Straße „Am Wackenbach“ in Leun. In Leun gibt es einige sanierungsbedürftige Straßen.

Bürgermeister Björn Hartmann und der Spitzenkandidat der Leuner CDU für die Kommunalwahl 2021, Kim Robert Trapp aus Stockhausen, begutachten die schadhafte Straße „Am Wackenbach“ in Leun. In Leun gibt es einige sanierungsbedürftige Straßen.

Die Leuner Christdemokraten brachten das Thema wieder auf die Tagesordnung.

Leun – Wird eine Straße grundhaft erneuert, haben die Anlieger 90 Prozent der Kosten zu tragen. Dabei wird die Grundstücksgröße und das Maß der Grundstücksnutzung (Anzahl der Geschosse) als Verteilungsmaßstab herangezogen. Bereits Mitte August beantragte die Leuner CDU-Fraktion die Abschaffung der jetzigen Straßenbeitragserhebung. Deutlich fünfstellige Kostenbescheide für Straßenbeiträge könnten Bürger in existenzielle Nöte bringen und sie dazu zwingen, infolge einer Straßensanierung ihr Haus verkaufen zu müssen. Dies schwingt wie ein Damokles-Schwert zum Beispiel über Senioren, aber auch über jungen Familien, die hier ein Eigenheim finanzieren und sich niederlassen möchten. Insbesondere, weil Nachbargemeinden die Straßenbeiträge bereits abgeschafft haben, wird Leun im direkten Vergleich unattraktiver. Statt sehr hoher einmaliger Kosten könnten die Beiträge bei wiederkehrender Erhebung je nach Grundstücksgröße und -nutzung zwischen 180 und 250 Euro pro Jahr liegen.

Die CDU-Fraktion beantragte daher, dass eine Kanalbefahrung zur Ermittlung des Investitionsbedarfs durchgeführt, ein Straßenbauprogramm erstellt wird und wiederkehrende Straßenbeiträge eingeführt werden. Fördermittel für die Einführung von wiederkehrenden Straßenbeiträgen seien abzurufen und die nötigen Mittel in den Haushalt 2021 einzustellen. Infolge des Antrages wurde eine zusätzliche Stadtverordnetenversammlung einberufen, in der den Kommunalpolitikern Umsetzungsmöglichkeiten und das Modell durch die auf Kommunalberatung spezialisierte Firma KC Becker AG vorgestellt wurden. Ebenfalls im September stellte die SPD dann auch noch einen ähnlich lautenden Antrag. Um dem wichtigen Anliegen eine breite Zustimmung zu ermöglichen stimmte die CDU einer Zusammenfassung beider Anträge zu. Der gemeinsame Antrag erhielt 20 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.

Nun hat die Stadtverordnetenversammlung die dafür notwendige Grundlagensatzung beschlossen, laut der es die sechs Abrechnungsgebiete Leun, Stockhausen, Biskirchen, Bissenberg sowie das Gewerbegebiet Hollergewann geben soll. Da das Gewerbegebiet ohne Ortsdurchfahrt erreichbar sei und es dort zu einer höheren Straßenbelastung kommt, wird es separat abgerechnet. Die Beiträge werden für Sanierung, Um- und Ausbau von Straßen im jeweiligen Abrechnungsgebiet erhoben, wobei der städtische Anteil laut Satzung bei 25 Prozent liegen soll. Bürgerinnen und Bürger, die Besitzer von erschlossenen Grundstücken mit Zugang zu einer Straße haben, müssen abhängig von Grundstücksfläche und Nutzungsfaktor zahlen. Grundsätzlich bleibt die Stadt jedoch für die laufende Unterhaltung und Instandhaltung der Straßen zuständig, sodass die Leuner dafür keine Beiträge zahlen müssen.

„Ich begrüße, dass nun nach sorgfältige Prüfung die Einführung der wiederkehrenden Straßenbeiträge mit der Grundlagensatzung auch in Leun auf den Weg gebracht wurden. Dieses Thema hatte ich bereits bei meiner Kandidatur als Bürgermeister als sinnvolle Variante für Leun verfolgt“, so Bürgermeister Björn Hartmann (CDU).

Edgar Luh

Nach der Kommunalwahl am 14. März scheidet der Ehrenkreisbeigeordnete Edgar Luh (Leun) nach 36-jähriger Tätigkeit aus den Diensten des Lahn-Dill-Kreises aus. Er war viele Jahre Mitglied des ehrenamtlichen Kreisausschusses, viele Jahre Kreistagsabgeordneter, engagierte sich im Behindertenbeirat, war in der Verbandsversammlung des UImbachverbandes, im Verbandsvorstand des Zweckverbandes Mittelhessische Wasserwerke, in der Betriebskommission der Grube Fortuna und als engagierter Sportfunktionär im besten Sinne des Wortes Mitglied der Sportkommission.

Edgar Luh, selbst langjähriger Schütze in Stockhausen, verstand etwas vom Sport und er hatte ein Herz für den Sport wie so viele seiner Fraktion. Darüber hinaus war Edgar Luh bis zu seinem Ausscheiden über fünf Legislaturperioden hinweg Schatzmeister der CDU-Kreistagsfraktion. Eine Position, bei der man nicht nur Kompetenz voraussetzt, sondern Glaubwürdigkeit und Solidität.

Alle seine Rechenschaftsberichte wurden einstimmig verabschiedet, und es gab nie Anlass für irgendwelche Beanstandungen. In den letzten fünf Jahren war Edgar Luh Patientenfürsprecher im Klinikum Wetzlar. Es war ihm ein Herzensanliegen, sich um Menschen in schwierigen gesundheitlichen und manchmal seelischen Notlagen zu kümmern. Er übernahm das Amt vor fünf Jahren von Agnes Kunz, die dieses Amt ebenfalls mit viel Herzblut ausgefüllt hatte. Ein würdiger Nachfolger, von dem wir hoffen, dass er dieses Amt noch einige Jahre ausüben wird.

Hoffest 2017 Marcus Hartmann

Der CDU-Stadtverband Leun lädt zum

traditionellen Hoffest
auf dem historischen Hofgut Schmidt
in der Bahnhofstraße in Leun-Stockhausen
am Sonntag, den 13. September 2020, ab 11.00 Uhr ein.

Es werden die gewohnten Verköstigungen gereicht– Kaffee und Kuchen, sowie Würstchen und Steaks vom Grill, dazu eine Auswahl verschiedener Salate. Natürlich werden auch alkoholische und alkoholfreie Erfrischungen angeboten.

Die gewählten Mandatsträger der verschiedenen Gremien freuen sich auf einen regen Austausch mit den Mitgliedern und Freunden der CDU Leun. Teilen Sie uns auch bitte Ihre Ideen, Anregungen und Themen für die nächste Kommunalwahl mit.

Selbstverständlich werden alle geltenden Hygieneauflagen eingehalten. Wir möchten auch darauf verweisen, dass Sie sich jederzeit auf unserer Internetseite www.cdu-leun.de über unsere aktuelle Arbeit und künftige Termine informieren können.

Auf Ihr Kommen freuen wir uns schon jetzt!

Ihr

CDU-Stadtverband Leun

Alle zwei Jahre lädt die CDU Lahn-Dill zu einem Familienfest ein, bei dem nicht nur Mitglieder, sondern auch Interessierte willkommen sind. In diesem Jahr findet das Familienfest am Sonntag, den 21. Juni 2020 ab 11:00 Uhr im Outdoorzentrum Lahntal im schönen Ulmtal statt.

Geschäftsführer Manfred Köhnlein und sein Team sorgen für die Bewirtung im weitläufigen Areal. Zusätzlich wird für die Kinder in Kleingruppen eine Wanderung mit Alpakas angeboten und es gibt ein Bogenschießen, bei dem sich auch die Erwachsenen erproben können.

Selbstverständlich werden alle geltenden Hygieneauflagen erfüllt. Unabhängig davon besteht genügend Gelegenheit zum Distanz-Plausch mit den Spitzen der heimischen Union.

Mit besten Grüßen

Kim Robert Trapp
Vorsitzender

CDU Stadtverband Leun
www.cdu-leun.de
www.facebook.com/cduleun

Leun – Im Vereinigen Königreich, in Spanien, in Italien und zum Beispiel in Frankreich sind pro Kopf mehr als fünf Mal so viele am Coronavirus Erkrankte gestorben wie in Deutschland. Die USA haben mehr als 89.000 Tote zu beklagen. Während wir in Deutschland über mehr als 33,9 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner verfügen, beträgt deren Anzahl in den USA etwa 25,8, in Frankreich 16,3, in Spanien nur 9,7 und in Italien sogar nur 8,6 pro 100.000 Einwohner. Deutschland hat teilweise die Vierfache Anzahl an Intensivbetten!

In den sozialen Netzwerken wird hingegen kritisiert, dass in Deutschland nicht wie in den USA pauschal 1.200 Dollar an jeden Bürger ausgezahlt wurden. Deutschland hat ein wesentlich besseres und umfangreicheres Sozialsystem als die USA. Bei uns wurden Hilfspakete, Bürgschaften und Darlehen beschlossen. Zudem haben wir das Instrument der Kurzarbeit, um massive Jobverluste zu verhindern. Während in Deutschland über die Höhe und Dauer des Kurzarbeitergeldes genörgelt wird, meldeten sich in den letzten Wochen 27 Mio. Menschen in den USA arbeitslos. Auch werden die aktuellen Maßnahmen oft von Menschen kritisiert, die keine Corona-Erkrankung in ihrem Bekanntenkreis erleben mussten. Wer sich um ein Familienmitglied, Freund oder Bekannten auf einer Intensivstation Sorgen machen musste, einen schweren Verlauf selbst durchmachen oder zumindest beobachten musste, hält sich mit Äußerungen wie, „Corona ist auch nur eine Grippe“ eher zurück.

Anstatt über die Lage bei uns dankbar zu sein, entstehen abstruse Verschwörungstheorien, Wissenschaftler werden sogar beschimpft und in Leun wird an einem Balkon plakatiert, „Merkel muss weg“. Gerade die Haushaltspolitik der „schwarzen Null“, bei der die Regierung Merkel in den vergangenen Jahren keine neuen Schulden im Bundeshaushalt aufnahm, bewirkt nun, dass wir mehr finanzielle Spielräume als andere Staaten haben. Auch wurde bei uns – anders als zum Beispiel in Italien – nicht jeder Betrieb geschlossen und ein noch viel größerer wirtschaftlicher Schaden angerichtet. Unsere Staatschefin redet – anders als Donald Trump – auch nicht wirr daher, man solle doch prüfen lassen, „den Menschen starkes Licht in den Körper zu bringen“ oder ihnen Desinfektionsmittel zu injizieren. In Deutschland wurde viel besonnener reagiert und stattdessen, Kontaktbeschränkungen, Hygiene- und Abstandsregeln beschlossen. Und diese Regelungen werden nun mit Blick auf den weiteren Verlauf der Pandemie nach und nach gelockert.

Man gewinnt den Eindruck, dass einige den Arzt nach überstandener Krankheit für unnötig halten, gerade weil die Therapie funktioniert hat. Deutschland scheint die Corona-Krise weitaus besser zu bestehen, als manch anderes Land. Ein Plakat wie in Leun hält der Stadtverband der CDU Leun für primitiv und hält dagegen: Gut, dass wir Kanzlerin Merkel haben.

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